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In besonderen Lebenslagen

Gewerbeentrümpelung Hattingen

Muss ein Betrieb seine Räume abgeben – weil er schließt, den Standort wechselt oder der Mietvertrag endet –, dann läuft im Hintergrund eine unbequeme Rechnung mit: Für jeden Tag mit belegten Flächen wird weiter Miete fällig, und der Nachnutzer wartet ungeduldig auf den Schlüssel.

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Gewerbeentrümpelung Hattingen – auf einen Blick

Ab-Preis
ab ca. 800 €
Termin
in 24–48 h
Entsorgung
inklusive
Wertanrechnung
möglich
Übergabe
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Eine Gewerbeentrümpelung Hattingen beendet diese Hängepartie, indem unser Team die gesamte handfeste Arbeit an einem Stück abnimmt. Ganz gleich, worum es geht – ein bis unter die Decke gefülltes Materiallager in einem Gewerbebau bei Welper, eine arbeitende Schlosserei im Hinterhof nahe der Henrichshütte, ein Ladenlokal in einer Fachwerkzeile am Alten Markt oder die Küche eines Ausflugslokals unterhalb der Burg Blankenstein: Wir drehen Maschinen aus ihren Verschraubungen, zerlegen Regalfluchten, nehmen Ladeneinbauten und Kältetechnik ab, verladen jedes Teil und hinterlassen die Räume gefegt. Ihnen bleibt eine einzige Ansprechperson, eine festgeschriebene Endsumme und ein Termin, auf den Sie sich verlassen können.

Der Weg dorthin ist bei uns bewusst überschaubar: Wir beginnen mit einer kostenlosen Besichtigung, danach folgt ein schriftliches Festpreisangebot, und erst nach Ihrem Ja rückt unser Fahrzeug zum Räumtag an – für alles Besprochene wächst die Rechnung hinterher nicht. Bleibt Ihr Geschäft während der Auflösung geöffnet, schieben wir die Einsätze in die Stunden vor Ladenschluss, in den frühen Morgen oder auf einen Samstag. Alles, was eine Sonderbehandlung braucht – kältemittelführende Aggregate, Altöl, Farb- und Lackrückstände, kennzeichnungspflichtige Fraktionen –, halten wir sauber getrennt und leiten es vorschriftsgemäß in die Verwertung. Zum Schluss liegt für Ihre Buchhaltung eine korrekte Rechnung bereit, ergänzt auf Wunsch um einen Entsorgungsnachweis und ein Protokoll zum Zustand bei Übergabe.

Das übernehmen wir für Sie

  • Gratis-Besichtigung, anschließend ein schriftlich zugesagter Festpreis ohne Aufschlag
  • Lückenlose Auflösung von Betrieb, Halle, Werkstatt, Verkaufsraum und Lokal
  • Arbeitszeiten passend zu Ihrem Betrieb – vor der Öffnung, spät am Abend oder samstags
  • Sachkundiger Abbau von Fertigungstechnik, Regalen, Ladenbau und Kühlgerät
  • Kältemittel, Öle und meldepflichtige Fraktionen nachweisbar vom Rest getrennt
  • Abtransport von Restware, Lagergut und Leergut – bei Bedarf über zahlreiche Ladungen
  • Verrechnung noch verwendbarer Maschinen, Einrichtung und Geschäftsausstattung
  • Abbau selbst montierter Aufbauten, gefegte Übergabe an Eigentümer oder Nachmieter
  • Auf Anfrage Entsorgungsbeleg und ein Foto-Protokoll zum Übergabezustand
  • Diskrete Erledigung im Hintergrund – Ihre Anwesenheit ist nicht erforderlich
Termingerecht, auch außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende.

Hattingen zieht sich von der dicht gebauten Fachwerk-Altstadt an der Ruhr über die Werkssiedlungen am Rand des früheren Eisenwerks bis in die Hanglagen mit weitem Blick über das Tal – und wegen dieser Vielfalt gleicht selten ein Objekt dem nächsten. Ein Fachgeschäft in einer schmalen Altstadtgasse braucht einen anderen Ablauf als eine Kfz-Werkstatt am Gewerbering, ein Zuliefererlager mit Hochregalen wieder etwas anderes als eine Imbissbude an der Ausfallstraße Richtung Bochum. Bei einer Gewerbeentrümpelung Hattingen jonglieren wir deshalb drei Ziele auf einmal: einen Übergabetermin, der tatsächlich hält, verwertbare Substanz, die die Summe schrumpfen lässt, und Sonderabfall, der nachweisbar getrennt bleibt. Dadurch bleibt Ihre Betriebsauflösung auch unter Zeitdruck bis zum letzten Transport durchschaubar.

Im Detail

Gut zu wissen

Tippen Sie ein Thema an – die Details klappen auf.

Vom ersten Anruf zum gefegten Raum: so läuft es ab

Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, legen wir den Ablauf vorab offen. Eine Gewerbeauflösung ist bei uns kein loser Kraftakt, sondern eine Kette klar getrennter Schritte, die aufeinander aufbauen:

  • Erstkontakt: Sie schildern Objekt, Anlass und Wunschtermin; grobe Fotos oder ein Grundriss helfen bereits bei der Einordnung.
  • Besichtigung: Wir sehen uns die Fläche kostenlos an, messen Wege aus und prüfen, was verbaut ist und wie der Lkw herankommt.
  • Festpreis: Sie erhalten ein schriftliches Angebot, das Demontage, Räumung und Entsorgung einschließt – ohne offene Enden.
  • Räumtag: Zur vereinbarten Zeit rückt die Mannschaft an, arbeitet die Fläche ab und übergibt sie gefegt.

Diese Reihenfolge hat einen praktischen Grund: Erst am Objekt lässt sich seriös beurteilen, wie viel Aufwand tatsächlich steckt, und genau darauf gründet der feste Preis. Wer stattdessen am Telefon eine Zahl nennt, rät – und rechnet die Unsicherheit über Nachträge wieder herein. Das ist nicht unsere Art. Handelt es sich übrigens um ein reines Büro, ein Stockwerk oder eine Praxis ohne jeden Lager- oder Produktionsteil, führt Sie unsere Büroentrümpelung unter /leistungen/bueroentruempelung/ ans passendere Ziel; dort geben Mobiliar, IT und Akten den Takt vor, nicht Maschinen und Sonderabfall. Sobald aber Werkstatt, Lager, Ladenbau oder Gastronomie im Spiel sind, sind Sie hier genau richtig.

Welche Anlässe hinter einer Betriebsräumung stecken

Kein Auftrag gleicht dem anderen, weil jeder einen eigenen Auslöser hat – und der bestimmt, wie eilig es zugeht und wie tief geräumt werden muss. Wir sortieren jede Anfrage deshalb zuerst nach ihrem Hintergrund. Vier Ausgangslagen tauchen dabei immer wieder auf:

  • Betriebsende: Das Unternehmen wird aufgegeben, die ganze Fläche kehrt leergeräumt zum Eigentümer zurück.
  • Ortswechsel: Am Zielort läuft der Betrieb schon, die frühere Adresse soll flott und sauber frei werden.
  • Insolvenz: ein enges Zeitfenster, feste Absprachen, in aller Regel Hand in Hand mit dem Verwalter.
  • Vertragsablauf: pünktliche Rückgabe der Gewerbefläche in genau dem Zustand, den der Mietvertrag fordert.

Bei allen Unterschieden bleibt Ihr Wunsch der gleiche: eine Fläche, die restlos und rechtzeitig frei wird, während Sie sich um Zahlen und Verträge kümmern statt ums Tragen. Dafür ist diese Leistung da. Wie viel Substanz die Bausubstanz überhaupt aushält, sehen wir uns beim Termin an: Hattingen mischt Fachwerk und Altbau in der Innenstadt mit Backsteinhallen im Gewerbegebiet und denkmalnahen Werkswohnungen in Welper. Wie hoch die Decke reicht, was der Boden trägt, ob ein Lastwagen bis vor das Tor fahren kann – erst wenn diese Fragen beantwortet sind, teilen wir Leute, Gerät und Ablauf ein. Das industrielle Erbe der Henrichshütte ist dabei mehr als Kulisse: Viele Betriebe stehen bis heute in seinem Umfeld, und die zugehörige Substanz ist entsprechend robust und schwer.

Hallen, Werkstätten und Lager restlos leerräumen

Das eigentliche Gewicht sitzt fast immer dort, wo über Jahre schwer und fest montiert gearbeitet wurde. In Werkstatt und Lager sammelt sich Masse, die keiner mal eben stemmt oder durch einen engen Rahmen bugsiert. Solche Räume nehmen wir Griff für Griff auseinander:

  • Warenlager: Paletten, Rohmaterial, übrig gebliebene Ware und Verpackungsberge fördern wir zutage, nötigenfalls über viele hintereinander gefahrene Touren.
  • Regalanlagen: gleich welcher Bauart – Paletten-, Schwerlast-, Kragarm- oder Fachbodenregal – demontieren wir die Gerüste und machen sie fahr- oder verwertungsbereit.
  • Werkstattausstattung: Werkbänke, Hebebühnen, Dreh- und Standmaschinen samt losem Handwerkzeug lösen wir mit dem geeigneten Gerät.
  • Betriebsflüssigkeiten: Altöl, Kühlschmierstoffe und Reste aus Farb- und Lackgebinden geben wir gesondert in die vorgeschriebene Entsorgung.

Wie mühsam das wird, hängt in Hattingen zuallererst am Zugang. In den ebenen Gewerbelagen bei Welper oder an den Rändern der Stadt haben viele Hallen eine ebenerdige Rampe, über die Regale und Geräte per Hubwagen direkt ans Fahrzeug rollen. In den steilen Hanglagen über der Ruhr und in den verwinkelten Straßen der Altstadt sieht das anders aus: Dort kommt oft kein Lkw bis an die Tür, und wir kalkulieren lange Tragewege, zusätzliches Personal und passende Hebetechnik von Anfang an ein. Beim Termin schreiten wir jede Strecke ab und schützen Böden, Treppenstufen und Torzargen, damit beim Räumen nichts beschädigt wird, was später an der Kaution zerrt.

Dass sich am Ende mehrere Mulden füllen, ist bei solchen Objekten normal. Damit trotzdem alles in einem Durchgang verschwindet, legen wir Fahrzeuggröße, Tourenzahl und Abbaureihenfolge vorher fest: zunächst das lose Gut, dann die Regalgerüste, zu allerletzt die verankerte Technik. So bleibt der Weg zum Lkw jederzeit frei, und teure Leerfahrten entfallen. Muss ein Teil der Halle bis zuletzt weiterlaufen, gliedern wir die Räumung in Abschnitte und ordnen sie Ihrem Arbeitsablauf unter.

Großgerät und Kälteanlagen kontrolliert auseinandernehmen

Ein Teil der Ausstattung geht nur in Einzelteilen aus dem Raum – Fertigungsgerät genauso wenig wie Kühltechnik, die fest an die Gebäudetechnik geklemmt ist. Dieses Zerlegen zählt bei uns von vornherein zum Auftrag; es erscheint niemals als Nachtrag auf der Rechnung:

  • Produktion: vollständige Linien, wuchtige Aggregate, Pressen und Förderstrecken teilen wir in transport- und verwertungsfähige Einheiten.
  • Kühlung und Klima: Kühlräume, Verkaufstheken, Splitgeräte und Großküchentechnik trennen wir von Strom und Verrohrung; jede kältemittelführende Einheit läuft über einen eigenen Weg.
  • Nachträglich Verbautes: Podeste, abgehängte Decken, Leuchtreklame und später eingezogene Konstruktionen holen wir bei Bedarf gleich mit ab.

Sobald Tonnen ins Spiel kommen, hat die Statik ein Wort mitzureden. Eine im Boden vergossene Presse, ein festgesetzter Kompressor oder ein an der Decke hängendes Band lässt sich nicht am Stück abnehmen – wir zerteilen es beherrscht in tragbare Segmente, zurren jedes schwere Stück gegen Umkippen und ordnen die Schritte so, dass niemand unter einer schwebenden Last steht. Da im alten Hüttenumfeld von Hattingen nach Jahrzehnten der Eisen- und Metallverarbeitung Leitungen und Fundamente oft nicht so verlaufen, wie die Pläne es vermerken, kontrollieren wir vor jedem Trennschnitt, ob irgendwo noch Strom oder Druck ansteht, und ziehen im Zweifel die Haustechnik oder den Versorger hinzu.

Kältemittelgeräte dürfen unter keinen Umständen im gewöhnlichen Schrott landen. Ihren Ausbau erledigen wir geordnet und legen den Weg der Entsorgung auf Nachfrage offen. Ein weiterhin einsatzfähiges Aggregat ist für uns ein Wert: Sein Restpreis geht in die Verrechnung ein, sodass aus dem Abbau eine Gutschrift statt einer bloßen Kostenposition wird.

Ladenlokal räumen: von der Warenwand bis zur Kasse

Ein Geschäft entfaltet seine Wirkung über die Inszenierung – und gerade das zieht das Ausräumen in die Länge. Statt loser Möbel wie in einer Wohnung trifft man hier auf verschraubtes, verklebtes und verkabeltes Inventar, das bis auf den letzten Rest heraus muss, ehe der nächste Betreiber sein eigenes Bild aufbauen kann:

  • Warenträger: Wandborde, freistehende Gondeln und Auslageflächen schrauben wir aus Wand und Boden.
  • Kassenplatz: Verkaufstresen, Kassenmöbel und Beratungscounter zerlegen wir und heben sie aufs Fahrzeug.
  • Über Kopf: abgehängte Rasterdecken, Strahlerschienen und leuchtende Werbetafeln nehmen wir kontrolliert aus der Halterung.
  • Restsortiment: liegen gebliebene Artikel, Deko aus dem Schaufenster und Werbemittel räumen wir vollständig weg.

Zwei Stellen fordern im Laden erhöhte Sorgfalt. Erstens die Technik über der Decke und im Kassenbereich: Strahlerschienen und LED-Leisten stecken in weit verzweigten Leitungen, und in älteren Kassengeräten schlummern nicht selten noch Kundendaten – solche Datenträger ziehen wir vor dem Verschrotten heraus und behandeln sie eigens. Zweitens die Kühlvitrine eines Lebensmittelhändlers oder die Backstation im Filialbäcker-Eck, an die wir mit denselben Regeln herangehen wie an Gastrotechnik.

Beim Zugang teilt sich der Hattinger Handel klar in zwei Welten. Am Stadtrand, in den Fachmarktzeilen, gibt es Ladezonen mit festen Anlieferfenstern, teils unter einem Centermanagement, dessen Vorgaben wir befolgen. In der Fachwerk-Altstadt rund um den Alten Markt, das Bügeleisenhaus und das Krämersdorf sitzen viele Geschäfte dagegen in denkmalgeschützten Häusern ohne Aufzug, mit engem Flur und Anlieferung über schmales Kopfsteinpflaster. Dort klären wir Anfahrt und, falls nötig, eine kurzzeitige Halteverbotszone rechtzeitig mit der Stadt, damit unser Fahrzeug in der Gasse überhaupt einen Standplatz findet. Findet sich für ein Stück noch ein Abnehmer – marktgängige Restware, ein gepflegter Tresen, tragfähige Regale –, stellen wir es beiseite und rechnen es an, statt es in den Bauschutt zu geben.

Ein Lokal übergeben: Küche, Tresen und Kühlkette

Was ein Restaurant, ein Café oder eine Kneipe im Kern trägt, ist meist fest verrohrtes, ans Netz gehängtes Großgerät. Beim Auflösen geht es daher weniger ums Tragen als ums fachkundige Abklemmen und das saubere Auflösen der Kühlkette. Wir arbeiten die Räume Zone um Zone durch:

  • Küchenzeile: Herde, Fritteusen, Kombidämpfer, Spülstraßen und Edelstahlmöbel klemmen wir von Strom, Wasser und Gas ab.
  • Thekenbereich: Zapfanlage, Untertheken-Kühlung und den kompletten Schankkorpus zerlegen wir Stück um Stück.
  • Kältebereich: Kühlvitrinen, Tiefkühltruhen und begehbare Kühlräume bauen wir sachgerecht ab; alles Kältemittelhaltige wird gesondert behandelt.
  • Reststoffe: was im Fettabscheider steht und was sonst gastronomietypisch anfällt, entsorgen wir für sich.

Ist die Küche noch funktionsfähig oder stehen intakte Kühlmöbel im Raum, geht deren Wert in die Verrechnung ein. Vom Ausflugslokal an der Ruhrpromenade über die Gaststube in einem Fachwerkhaus der Altstadt bis zur Eckkneipe in einer Werkssiedlung in Welper haben wir Gastroflächen jeden Zuschnitts schon geleert – und der vorschriftsgemäße Umgang mit der Kältetechnik ist dabei nie verhandelbar. An den Ausflugszielen um Burg Blankenstein und die Ruhrufer machen zeitweise Saisonbetriebe auf; auch die räumen wir nach dem letzten Gästetag so gründlich zurück wie ein ganzjährig geführtes Haus.

Wohin die Materialien gehen und wie Werte gutgeschrieben werden

Aus einer Betriebsräumung fällt fast nie ein gleichförmiger Müllberg an, sondern ein buntes Durcheinander. Das komplett in eine Mulde zu kippen, käme teuer und wäre obendrein nicht zulässig – deshalb sortieren wir schon beim Verladen und schicken jede Gruppe auf ihre eigene Bahn:

  • Metall und Kabel: alles stofflich Verwertbare halten wir getrennt; aus den Schlossereien und Metallbetrieben im Hüttenumfeld kommt dabei häufig schon vorsortierter Schrott zusammen.
  • Elektroaltgeräte: Kassensysteme, gewerbliche Apparate, Motoren und Küchengeräte reichen wir an die zuständige Elektronikverwertung weiter.
  • Gefahrstoffe: kältemittelhaltige Aggregate, Betriebsflüssigkeiten und meldepflichtige Ware schleusen wir mit den erforderlichen Papieren gesondert aus.
  • Sperriges und Rest: was übrig bleibt, trennen wir und führen es ordnungsgemäß ab.

Verwertbares wie Restfraktionen bringen wir zum städtischen Wertstoffhof Hattingen; um Anmeldung, Mulde und Fahrten kümmern wir uns vollständig, und einen Beleg dazu bekommen Sie auf Nachfrage. Den größten Hebel auf der Endsumme setzt allerdings die Wertanrechnung an. Läuft eine Maschine noch, steht solide Ladeneinrichtung im Raum oder sind die Regale belastbar, dann setzen wir diesen Gegenwert vom Angebot ab. Zwei Dinge spielen Ihnen dabei in die Hände: Es bleibt weniger teuer zu entsorgender Rest, und Gebrauchsfähiges wandert nicht sinnlos in den Schredder. Kommen unterwegs Personalunterlagen oder vertrauliche Papiere zum Vorschein, vernichten wir sie auf Wunsch gleich datenschutzgerecht – im Zentrum dieser Leistung steht aber das Leerräumen von Betrieb, Lager und Gastronomie.

Insolvenz, leiser Abgang und Rückbau zum Ausgangszustand

Der leere Raum ist oft erst die halbe Aufgabe: Zahlreiche Gewerbemietverträge verlangen die Rückgabe im Ursprungszustand. Was Sie einst selbst eingebaut haben – Trennwände, feste Aufbauten, Schilder –, muss dann ebenfalls wieder verschwinden. Diesen Rückbau nehmen wir gleich in den Auftrag mit auf, damit die Kaution nicht an einer halben Übergabe hängen bleibt.

Empfindlich wird die Lage, sobald eine Insolvenz droht oder ein Betrieb ohne Aufsehen enden soll. Jetzt kommt es auf enge Termine an, auf Verschwiegenheit und auf eine klare Zuständigkeit. Auf Wunsch sprechen wir uns unmittelbar mit dem Insolvenzverwalter oder der Hausverwaltung ab, halten jede Frist ein und arbeiten so unauffällig, dass sich der Rückzug nicht im Umkreis herumspricht. Gerade in einer überschaubaren Stadt wie Hattingen, in der man sich in den Branchen oft begegnet, wiegt diese Zurückhaltung nicht selten so schwer wie der Preis. Was an Maschinen und Einrichtung noch brauchbar ist, erfassen und verrechnen wir, damit auch in dieser Lage ein Gegenwert bleibt.

Vor der Schlüsselübergabe lohnt der genaue Blick in die Vertragsklauseln: Der eine Vermieter ist mit gefegter Fläche zufrieden, der nächste pocht auf den Rückbau bis auf den Rohbau. Wie weit wir gehen, richten wir haargenau danach aus, damit Sie weder zu wenig noch unnötig viel abtragen. Ein lückenlos festgehaltener Endzustand verschafft Ihnen zusätzlichen Rückhalt, sollte es später Reibereien um Kaution oder angebliche Mängel geben – in der ohnehin angespannten Schlussphase einer Betriebsaufgabe ein spürbarer Vorteil.

Was der Festpreis abdeckt und was ihn nach oben oder unten treibt

Damit Sie zuverlässig kalkulieren können, arbeiten wir mit einer festen Summe statt mit Stundenlohn und offenem Ausgang. Ist die kostenlose Besichtigung erledigt, steht ein Preis, in dem Demontage, Räumung und Entsorgung bereits stecken – ohne Kleingedrucktes im Verborgenen. Wie hoch er liegt, ergibt sich aus vier Größen: Fläche, Menge, Zufahrt und dem Aufwand für Abbau und Sonderabfall. Als grober Anhaltspunkt:

  • Einzelner Neben- oder Lagerraum: ab rund 250 €
  • Kleine Verkaufs- oder Betriebsfläche: ab rund 400 €
  • Größere Objekte: als Faustregel etwa 15 bis 40 € pro Quadratmeter

Die tragfähige Zahl steht erst nach dem Vor-Ort-Termin fest, weil sich Menge, Abbauaufwand und Zufahrt nur direkt am Objekt seriös einschätzen lassen. In Hattingen zählt die Erreichbarkeit besonders: Eine Halle mit ebenerdiger Rampe im Gewerbegebiet ist rasch geleert, ein Ladenlokal in einer engen Altstadtgasse ohne Aufzug dagegen bedeutet lange Tragewege und eine mit der Stadt abgestimmte Halteverbotszone. Wohin sich der Preis sonst bewegt, sagen wir offen: reichlich verwertbare Substanz zieht ihn nach unten, während der aufwendige Abbau fest verbauter Anlagen, schwere Kühltechnik oder größere Gefahrstoffmengen ihn anheben. Weil wir jeden dieser Punkte beim Termin selbst in Augenschein nehmen, erlebt Ihre Gewerbeentrümpelung in Hattingen auf der Rechnung keine böse Überraschung.

Zum Abschluss erhalten Sie eine ordentliche Rechnung, die als Betriebsausgabe durchgeht, auf Wunsch mit Entsorgungsnachweisen und einer Zustandsaufnahme. Solche Belege tragen die steuerliche Seite ebenso wie die Rückgabe der Kaution, weil der Zustand nachweisbar festgehalten ist. Am Ende steht eine gefegte Fläche – geleert und sauber, bereit für Vermieter oder Nachmieter. Dass wir versichert und verschwiegen arbeiten, versteht sich dabei von selbst.

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Gewerbeflächen räumen wir in ganz Hattingen – von den Ladenzeilen der Fachwerk-Altstadt rund um den Alten Markt und das Krämersdorf über die gewachsenen Ortskerne in Blankenstein, Niederwenigern und Winz-Baak bis zu Werkstätten und Hallen in den Gewerbelagen um Welper und den Höhen von Holthausen und Bredenscheid. Im Umfeld der Henrichshütte reicht die Spanne vom aufzuglosen Altbauladen in einer engen Gasse bis zur weitläufigen Werkhalle mit Rampe – auf jeden Objekttyp stellen wir uns eigens ein. Verwertbares und Restfraktionen liefern wir am städtischen Wertstoffhof Hattingen an. So bleibt Ihre Betriebsauflösung ortsnah, gut planbar und termintreu.

💡 Tipp: Verwertbare Möbel und Gegenstände rechnen wir an – das senkt Ihren Festpreis oft spürbar. So funktioniert die Wertanrechnung →

Häufige Fragen

Können Sie räumen, solange mein Geschäft geöffnet ist?

Ja. Damit Verkauf oder Produktion nicht pausieren, legen wir den Räumtag in Randstunden, den frühen Morgen oder auf den Samstag und stimmen ihn auf Ihre Öffnungszeiten und den Übergabetermin ab. Bei einem Ortswechsel wickeln wir die alte Adresse ab, sobald am neuen Standort schon gearbeitet wird.

Nehmen Sie auch sehr schwere Anlagen auseinander?

Ja. Von der Presse über Förderstrecken bis zu Gastroküche und Kühlaggregat teilen wir alles mit dem passenden Werkzeug in tragbare oder verwertbare Segmente. Was Kältemittel enthält, behandeln wir bei der Entsorgung strikt gesondert. Ist ein Gerät weiter nutzbar, senkt sein Restwert Ihren Festpreis.

Wohin kommen die Materialien aus meinem Betrieb?

Verwertbares und die übrigen Restfraktionen führen wir sortiert dem städtischen Wertstoffhof Hattingen zu. Kältemittel, Altöl und weitere meldepflichtige Stoffe nehmen einen eigenen, belegten Weg. Anfahrt und Mulde erledigen wir vollständig – einen Nachweis reichen wir Ihnen heraus, falls Sie ihn brauchen.

Übernehmen Sie den vertraglich geforderten Rückbau?

Ja. Fordert der Vertrag den Ursprungszustand, entfernen wir eingezogene Wände, Aufbauten und Reklame und hinterlassen die Räume gefegt. Auf Wunsch halten wir den Endzustand fest – das gibt Ihnen bei der Rückgabe der Kaution eine Grundlage in der Hand.

Stimmen Sie sich bei einer Insolvenz mit dem Verwalter ab?

Ja. Läuft ein Insolvenzverfahren oder soll der Betrieb leise auslaufen, koordinieren wir uns auf Wunsch unmittelbar mit Verwalter oder Hausverwaltung, wahren jede Frist und bleiben unauffällig. Brauchbare Maschinen und Einrichtung erfassen und verrechnen wir, sodass auch hier ein Gegenwert bleibt.

Fällt ein reines Büro schon unter diese Leistung?

Für ein Büro, eine Etage oder eine Praxis ganz ohne Werkstatt- oder Lageranteil passt meist die Büroentrümpelung unter /leistungen/bueroentruempelung/ besser, denn dort geben Möbel, IT und Aktenbestände den Ton an. Kommen dagegen Lager, Produktion, Ladenbau oder Gastronomie ins Spiel, sind Sie hier richtig. Was zu Ihnen passt, klären wir gleich im ersten Gespräch.

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